🤦 Die 10 häufigsten Anfängerfehler bei Alpenausrüstung
Viel Geld ausgeben für Zeug, das man nicht braucht – oder am falschen Ende sparen. Wir zeigen dir, wo die meisten Anfänger reinfallen.
- Zu großer Rucksack: 50 Liter für eine Tagestour ist Overkill. 20–30 Liter reichen völlig – und zwingen dich, unnötigen Ballast wegzulassen.
- Baumwollkleidung: „Jeans und T-Shirt gehen schon." Nein, tun sie nicht. Nässt sich voll, kühlt aus, führt zu Unterkühlung. Setze auf Funktionsfasern oder Merino.
- Regenjacke zu billig: Die 20-Euro-Regenjacke aus dem Discounter ist wasserdicht – bis zum ersten Regen. Investiere lieber einmal in eine vernünftige Shell-Jacke.
- Keine Karte dabei: „Ich hab doch Google Maps." Im Alpinen Gelände ohne Netz? Viel Glück. Eine physische Karte oder ein GPS-Gerät gehören zur Grundausstattung.
- Die falschen Schuhe: Sneaker oder Trailrunningschuhe haben auf alpinen Wegen (T3+) nichts zu suchen. Knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle schützen dich vor Umknicken.
- Zu wenig Wasser: 0,5 Liter für eine 6-Stunden-Tour? Viel zu wenig. Faustregel: 0,5–1 Liter pro Stunde, je nach Temperatur und Anstrengung.
- Keine Kopfbedeckung: Im Sommer die Sonne, im Winter die Kälte – der Kopf ist der thermisch sensibelste Körperteil. Kappe oder Mütze nie vergessen.
- Die falschen Socken: Baumwollsocken = Blasen garantiert. Merino-Wandersocken mit verstärkter Ferse und Zehen halten deine Füße trocken und blasenfrei.
- Zu viel Technik-Schnickschnack: Ein GPS-Gerät ist gut, aber wenn du nicht damit umgehen kannst, bringt es nichts. Lerne deine Ausrüstung vor der Tour kennen.
- Geld sparen am falschen Ende: Am Helm, am Klettergurt oder an den Steigeisen zu sparen, kann tödlich enden. Sicherheitsrelevante Ausrüstung ist kein Ort für Kompromisse.
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